Technik – Heimnetzwerk

Hier soll es um mein Heimnetzwerk gehen, ich werde dir hier meine Strukturen und Konzepte aufzeigen und auch erläutern wie und warum ich etwas so getan haben wie ich es habe. Eventuell kannst du dir ja hier einige Informationen für dein eigenes Netzwerk ableiten 🙂

Struktur des Netzwerks

Im wesentlichen besteht mein Netzwerk aus folgenden Komponenten: Ein Server welcher mehrere Server virtualisiert zusammenfasst, ein 16 Port Netgear Switch, ein DOCSIS Kabelmodem. Softwareseitig setze ich auf Linux Server. Es gibt einen Samba Fileserver und Anmeldeserver sowie einen seperaten Medienserver. Auch einen Windows Server gibt es, dieser dient allerdings nur als Terminal und dient zur Ausführung von älteren Anwendungen.

Das Hostsystem ist recht Sparsam bemessen.
Es ist ein Fujitsu Primergy TX120 S3 Server. Dieser wurde mit 32GB ECC Ram und einem Intel Xeon E31220L ausgestattet, da der Vorinstallierte Ram (8GB) und die vorinstallierte CPU (Intel Pentium Bxx) leider nicht für diese zwecke reichten. So kommt man auf eine  Summe von 150€ inklusive des Servers. Dieser ist nämlich ein gebrauchtsystem. Das ist in meinen Augen ein Preis der in Ordnung ist, wenn man sich die NAS Systeme in dieser Klasse anschaut. Das System bekam zu den 2 Onboard LAN Ports noch eine weitere Dual-Port Karte spendiert und ist somit mit 4GB/s an das interne Netz angebunden. Das ist natürlich an sich nicht wirklich nötig. Aber wenn es geht kann man es ja machen 😀

Für die Linuxsysteme wird stets Ubuntu eingesetzt. Welches ich in der Server variante und als 64-bit nutze. Eine GUI brauche ich auf Servern nicht!

Der verwendete Hypervisor ist VMWare ESXi in der freien Version.

Als Firewall nutze ich OPNSense. Dieses läuft auf einer Dedizierten Hardware von Wortmann (Terra Black Dwarf). Dadurch ist man im Falle des Falles nicht komplett vom Netz abgekoppelt. Mehrkosten hierdurch 30€ (eBay). Der Verbrauch des Systems ist durch die relativ spartanissche Hardware auch wirklich gering und fällt nicht ins Gewicht (verbraucht weniger als ein Flachbildfernseher). Das Gerät besitzt 3 LAN Ports mit jeweils 1GB/s. 2 davon sind Aggregiert (LAN) und einer geht zum Kabelmodem (WAN).